Gymnasium Salzgitter-Bad Gymnasium Salzgitter-Bad
 

Intranet

Hosted by manitu

Der Frankreich-Austausch März/April 2008

 

25. März

Nachdem unser Bus um 23 Uhr seine Fahrt begann, lagen die Straßen voller Schnee und wurden nicht gestreut. Somit fuhr der Bus langsamer und die Fahrt hätte noch länger dauern können. Von unseren mitreisenden Lehrern wurde uns gesagt, dass wir 20 Stunden fahren und als wir vom Busfahrer hörten, dass es doch nur 15 Stunden sind, waren wir doch etwas erleichtert. Die erste Stunde wurde dann noch viel erzählt, gelesen, oder Musik gehört.
 

26. März

Um Mitternacht ungefähr waren wir kurz vor Kassel. Manche schliefen schon, andere schliefen die ganze Fahrt nicht. Das nächste „Ziel“ war also das Ruhrgebiet, was ja gar nicht soweit von der belgischen Grenze entfernt ist. Dort angekommen, ging es erstmal über die A1 Richtung Hamburg dann nach Norden, und dann wieder weiter westlich, und wir brauchten noch mehr als eine Stunde bis wir endlich in Belgien angekommen waren, das war kurz hinter Aachen. Von Belgien bekamen wir nicht sehr viel zu sehen, da es stockdunkel war, und die meisten jetzt schliefen und die Lichter im Bus fast alle aus waren. Langsam ging dann die Sonne auf, und wir befanden uns schon kurz vor Frankreich. Über die Grenze waren wir auch dann schon fast am Ziel, wie wir dachten. Doch nach 5 Stunden Fahrt in Deutschland, 2 Stunden Fahrt in Belgien, dann blieben ja nur noch 8 Stunden, und die fühlten sich an wie 24 Stunden, denn bis nach Paris mussten wir auch die ganze Zeit durch Landschaften fahren und Paris war „nur“ noch 300km entfernt. Aber irgendwann sind wir dann auch durch Paris gefahren, und jetzt kam nur noch der letzte Teil, der also bis nach La Rochelle führte. Wir waren alle aufgeregt, vor allem, da La Rochelle nur noch 280km entfernt war. Während der gesamten Fahrt machten wir auch kleine Pausen. Doch wären wir weiter in dem Tempo gefahren, wären wir eine Stunde zu früh angekommen. Also fuhren wir ab, und sind zu McDonalds gefahren. McDonalds in Deutschland ist ja schon teuer, aber die Preise in Frankreich, die sind noch viel höher. Nachdem wir dann einen kleinen Snack zu uns genommen haben ging es also weiter. Nachdem La Rochelle dann nur noch 50km entfernt war, haben wir Angst gehabt, weil das Französische ja noch nicht so gut ist bei uns, die Begrüßung und das Essen. Das alles schwirrte in unseren Köpfen herum. Um genau 17 Uhr stiegen wir aus dem Bus. Nachdem überprüft wurde, wer zu wem gehört, sind wir mit unseren Familien mitgefahren und haben da den restlichen Tag verbracht.
 

27. März

Nachdem wir mit unseren Austauschpartnern zur Schule gefahren sind, frühstückten wir gemeinsam in der Schule. Danach gingen wir mit in den Unterricht was für den Einen oder Anderen mehr oder weniger interessant war. Am Nachmittag dann fuhren wir (nur deutsche Gruppe) nach Rochefort und besichtigten die „Corderie Royale“ und die „Hermione“. Unsere Führung war auf deutsch mit einem sehr starken französischen Akzent. Er erzählte uns wirklich alles, was mehr oder weniger interessant war. Danach fuhren wir wieder zur Schule. Wir kamen immer so an, dass wir pünktlich zum Schulschluss unserer Austauschpartner wieder in der Schule waren. Danach fuhren wir in ihren Bussen mit und verbrachten den restlichen Tag bei der Gastfamilie.
 

28. März

Abends sollten wir uns mit dem Bürgermeister der Gegend treffen. Aber bis dahin, war der restliche Tag erstmal voll mit Programm zugepackt. Morgens stand der Besuch der „Cité de l'huître“, welches ein Austernmuseum war, an. Wir erfuhren sehr viel über Austern und dass sie eine Spezialität sind, doch als wir die dann essen konnten, griffen nicht viele zu einer Muschel mit dem glibbernden Zeug drin. Doch erstmal zu dem Museum. Es waren immer kleine Hütten aufgebaut, in denen man sich Filme zu verschiedenen Themen angucken konnte. Das Beste daran war natürlich, dass man diese Kurzfilme auch auf Deutsch sehen konnte. Nach dem Rundgang war es dann soweit. Erst nahmen nur 3, 4 Leute eine Auster, und soweit ich mich erinnern kann, waren das nur welche der deutschen Gruppe. Nachdem die Franzosen damit beschäftigt waren, uns zu filmen und zu fotografieren, während wir Austern runterwürgten, nahm auch der erste Franzose all seinen Mut zusammen. Ich aß nur eine, aber harte Leute haben auch 3 oder sogar 4 Austern gegessen (das war glaube ich ein Franzose). Auf dem Rückweg machten wir Picknick in Oléron, und als wir gesehen haben, was in unseren Lunchtüten drin war, lief so manchem das Wasser im Mund zusammen, denn von sowas können wir Deutschen nur träumen, auch wenn es alles nur abgepackt war. Wieder in den Gastfamilien angekommen, hatten wir nur eine Stunde Zeit und dann ging es auch gleich zu einem Schloss in der Nähe von Trizay, wo uns der Bürgermeister schon erwartete. Nach einer standardsgemäßen politischen Rede, haben wir Geschenke gekriegt (T-Shirt und Cappy) und nach einiger Zeit sind wir auch wieder nach Hause gefahren, und der Tag war schneller rum als wir denken konnten.
 

29. / 30. März

Das Wochenende verbrachten wir bei den Gastfamilien und machten verschiedene Unternehmungen und Ähnliches.
 

31. März

Nun stand das Highlight an, der Ausflug nach La Rochelle. Am Anfang stand ein Besuch des Aqauriums an, was bei uns unter Sea Life bekannt ist. Danach folgte eine Rallye durch die Altstadt, die schon ziemlich atemberaubend war, auch wenn die französischen Autofahrer weniger freundlich waren. Für unsere Lehrer war das der erste Austausch, den sie organisieren mussten, und das hat man hier gemerkt. Denn als wir mit der Rallye fertig waren, blieben nur noch 45 Minuten, fürs Shoppen gehen, Eis essen und andere Sachen. Für die schwierige Organisation muss man aber Verständnis haben, und deswegen warfen wir nicht gleich mit Sachen um uns sondern fuhren wieder gegen Abend zurück in die Gastfamilien.
 

1. April

Heute stand eine Wanderung durch das Gebiet von Royan an. Doch erst war ein Besuch des Architekturmuseums geplant. Doch dieser war wahrscheinlich der schlimmste Ort, den wir besichtigt haben. Nicht nur dass die französische Frau zu leise war, nein, unsere Lehrer mussten das auch noch übersetzen und das Wetter war auch nicht besonders. Nachdem wir von den Busfahrern fast bestraft wurden zu Fuß zu laufen, ließ er uns aber nur ein paar Schritte gehen, und pfeifte uns dann wieder zurück und wir fuhren mitten durch ein Gebiet in dem man kein Dorf sah, vielleicht mal einen Wald oder Bäume. Sonst waren nur Felder zu sehen, und als wir anhielten, machten wir uns auf, um zu wandern, und niemand wusste wo wir waren. Nachdem wir uns erst jetzt so richtig mit den Franzosen angefreundet haben, war es dann doch ganz lustig, was die schon für deutsche Wörter zusammenbrachten, was total sinnlos war. Als wir während der Wanderung in einem kleinen Dorf ankamen, hatten wir ein bisschen Zeit, gingen durchs Dorf oder kauften Crêpes. Von dort aus liefen wir dann weiter, durch die schöne Gegend und irgendwann war es dann wieder Zeit und der Bus fuhr uns zurück. Dies war schon der letzte Tag unserer Frankreich-Tour.
 

2. April

Heute stand also der letzte Tag an, mit einem Besuch des Schlosses Roche Courbon, welches ganz in der Nähe war. Dort erfuhren wir einiges über die Geschichte des Schlosses und der Umgebung.
Nachdem wir auch dieses Museum besichtigt haben fuhren wir schon zurück. Es war eigentlich noch ein Sportturnier geplant, doch man wollte uns noch genug Zeit zum Packen geben. Somit war der Frankreichausflug eigentlich schon beendet.
 
 
 

3. / 4. April

Heute um 6.30 Uhr morgens, also mitten in der Nacht, startete unser Bus der Firma Rühe Reisen aus Liebenburg in St.Agnant wo der erste Teil der Gruppe einstieg und um 7.00 hielt der Bus dann in St.Porchaire. Die Tränen liefen schon bei vielen (Mädchen) vorher, doch als der Bus dann vorfuhr, wurde es richtig schlimm. Doch auch wir fuhren dann irgendwann los und wie man bekanntlich weiß, gestaltet sich die Hinfahrt schöner als die Rückfahrt. Wieder waren diese blöden 18 Stunden im Weg, die uns von unserem Zuhause trennten, doch natürlich waren die auch rum, und um 1 Uhr in der Nacht, wurden wir dann auf dem Lidl-Parkplatz von unseren Eltern erwartet und abgeholt.
 
Alles in Allem war dies ein sehr schöner Frankreichausflug, wir konnten viel Erfahrung in der Sprache und der Kultur sammeln, und der Frankreichaustausch war ja noch nicht vorbei. Die Franzosen sollten auch noch für 7 Tage kommen.
 
                                                                                                                             © Dennis Werner, 9B

 

 



Letzte Aktualisierung: Sunday, 28. September 2008 19:58:15
Verantwortlich: Martin Gosch
E-Mail: gosch@gymszbad.de
  Best viewed with a browser conforming to XHTML and CSS standards.
Rendering this page took 0.0234198570251 secs.